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Rebranding – Keine Angst vor dem Neuen!

/Rebranding – Keine Angst vor dem Neuen!
Es ist kaum zu übersehen in der Welt des Online-Marketings: Google hat seine Werbeplattform AdWords zu „Google Ads“ umbenannt und die Analyse-Tools zur „Google Marketing Plattform“ kombiniert. Warum sollte eine Firma wie Google ihre größte Einnahmequelle umbenennen, obwohl so viele Menschen Vertrauen in die Marke aufgebaut haben? 

Schon vor einigen Jahren hat die Firma für Aufsehen gesorgt durch den Namenswechsel zu „Alphabet“, die als Holding Gesellschaft den Mutterkonzern aller Google-Produkte darstellt. Für die User hat sich aber tatsächlich nicht wirklich etwas geändert. Zwar wird es auch dieses Mal so vermittelt, allerdings soll die aktuelle Änderung tatsächlich Vorteile für die Nutzer bringen. 

Bei der ersten Version von AdWords im Jahr 2000 hatte der Name auch noch mehr Sinn ergeben: Anzeigen (Ads), die anhand von Worten (Words) geschaltet wurden, die Nutzer in der Suche eingeben. Dass sich das Ganze anhört wie der englische Begriff „adverts“, half bei der Namensfindung natürlich auch. 

Seitdem hat sich allerdings viel getan. Nicht nur das Display-Netzwerk, in dem Bild- und Video-Anzeigen auf Googles Partnerseiten dargestellt werden können, und YouTube kamen hinzu, sondern auch unzählige andere neue Funktionen, mit denen Werbetreibende Ihre potentiellen Kunden erreichen können. Mit den ursprünglichen Worten der Suchanzeigen hat das nicht mehr viel zu tun. Auch wenn die Textwerbung auf Keyword-Basis immer noch den Grundstein von Google Ads darstellt, ist der Name AdWords nicht mehr ganz so zutreffend wie früher. 

Kraft der Marke

Heißt das, dass Sie jedes Mal Ihren Namen oder die Produktbezeichnungen ändern sollten, wenn sich der Nutzen Ihres Angebots ändert? Sicherlich nicht: In einen Namen wird viel Zeit investiert, er dient als Aushängeschild und sollte langfristig mit Ihnen in Verbindung gebracht werden können. Menschen Vertrauen einem Namen und bringen Erinnerungen und Emotionen damit in Verbindung. Es sollte also gut überlegt sein, wann ein Rebrand nötig ist und es gibt einige Faktoren die Sie dabei beachten sollten.

Zunächst ist es wichtig, dass der Rebrand für Sie und für Ihre Kunden Sinn macht. Ein Namenswechsel, nur um „cool“ oder „trendy“ zu klingen, ist unseriös und erhebt den Anschein, dass Sie sich von Ihrer Vergangenheit distanzieren möchten. Wenn sich aber Ihr Angebot ändert oder Ihre Prioritäten und Unternehmensphilosophie sich verlagert haben, macht es durchaus Sinn diese Änderung auch im Namen kenntlich zu machen. 

Als nächstes sollten Sie darauf achten, dass der neue Name auch die Neukunden anspricht. Ist es durch einen aussagekräftigen Namen leichter für potentielle Neukunden, zu verstehen, was Sie anbieten? Denn falls Sie es für Interessenten schwer machen, Ihr Angebot auf den ersten Blick zu verstehen, werden Sie durch einen Namenswechsel dem Unternehmen eventuell sogar schaden. 

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Wie in fast allen Bereichen des Lebens ist es am Wichtigsten, dass Sie den Rebrand richtig kommunizieren. Teilen Sie zuerst Ihren Bestandskunden mit, was sich ändert und welche Auswirkungen diese Änderungen für sie haben. Kommunizieren Sie mit Fachzeitschriften und Webseiten aus Ihrer Branche, welche Änderungen es geben wird. Oft können Sie hier sogar mit einem Artikel oder Interview rechnen, der Ihre Markenbekanntheit weiter steigern wird. 

Nutzen Sie Ihre organischen Kanäle in Facebook, LinkedIn und anderen Social Media Plattformen, um zu erkennen, wie die Akzeptanz Ihrer Community zum neuen Namen ist. Menschen sind Gewohnheitstiere und mögen keine Veränderung, Sie sollten also nicht beim geringsten Widerstand zurückrudern. Trotzdem ist es wichtig, Kritik und Gedanken Ihrer Abonnenten zu respektieren und bei sehr starkem Widerspruch das Konzept zu überdenken und eventuell anzupassen. 

Danach sollten Sie die Änderungen auch nach außen hin kommunizieren. Schalten Sie Werbung auf allen Plattformen, wo potentielle Interessenten Sie finden können. Schließlich möchten Sie auf keinen Fall Kunden verlieren, die sich bei Ihnen melden wollten, Sie aber nach dem Rebrand nicht wieder finden. Daher sollten Sie auch spezielle Rebrand-Kampagnen mit den Google Ads starten, in denen Sie speziell darauf hinweisen, dass sich Ihr Name geändert hat. So können Sie sicher sein, dass wirklich jeder potentielle Kunde mitbekommt, auf welche Marke er in Zukunft achten soll.

Wenn Sie sich ein gutes Konzept überlegen und Ihr neuer Name für alle Beteiligten Sinn macht, werden Sie auch trotz der möglichen Kritik Ihrer Community mit einem gut geplanten Rebrand erfolgreicher sein als zuvor. 

Was kann mich erwarten

Google hat durch den Rebrand eigentlich nur den Namen Ihrer Anzeigenplattform geändert. Dadurch haben sie es aber geschafft, den Neukunden die Navigation durch die Plattform zu vereinfachen, eine bessere Nutzererfahrung herbeigeführt und hoffen somit die Kunden langfristig an die Plattform zu binden. Diese langfristige Kundenbindung wird sich wahrscheinlich nicht in einem sofortigen finanziellen Gewinn widerspiegeln, sondern in einem stetigen Wachstum, das eine blühende Zukunft mit sich bringt. 


-WILLIAMS Marketing

2018-08-03T14:36:17+00:00 3. Aug 2018|Allgemein|0 Comments