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Vermarktungsstrategie – Online-Shops 

/Vermarktungsstrategie – Online-Shops 

Social Media, Google, Empfehlungsmarketing – Das alles sind nur ein paar Wege wie Sie Nutzer auf Ihren Online-Shop bekommen. Die Auswahl an Tools und Plattformen ist kaum noch überschaubar und jeder verspricht die optimale Lösung zu sein. Wie Sie auch mit geringen Vorkenntnissen die wichtigsten Tools am effizientesten nutzen können, erfahren Sie hier. 

Schritt 1 – Der Shop

Nach den Produkten, die Sie verkaufen, ist selbstverständlich das wichtigste der Shop selbst. Machen Sie es den Kunden so einfach wie möglich etwas zu bestellen und sorgen Sie dafür, dass der Shop professionell aussieht. Kein Interessent wird etwas bei Ihnen kaufen, wenn die Seite aussieht wie aus 1998, das Produkt per Mail bestellt werden muss und man nur mit Vorkasse bezahlen kann. Bieten Sie mindestens 1 Online und 1 Offline Zahlungsmethode an und geben Sie den Nutzern die Möglichkeit mit einem Gast-Account zu bestellen. Egal ob Sie selbst vielleicht schon seit Jahren das Produkt verkaufen, für den Interessenten ist das ein neuer Online-Shop mit dem er noch keinerlei Erfahrungen gemacht hat. Das Vertrauen muss erst aufgebaut werden.

So etwas geht am Besten mit preiswerten Produkten mit kostenlosem Versand. Geben Sie dem Interessenten die Möglichkeit ohne feste Anmeldung ein kleines Produkt zu kaufen, damit er sieht, dass die Lieferung problemlos abgewickelt wird und die Qualität der Ware so ist wie er es sich vorstellt. 

Eine weitere Möglichkeit wie Sie hier punkten können ist durch gut durchdachten Content. Egal ob Sie einen Ratgeber auf der Seite einbinden, YouTube-Tutorials oder einen Blog. Der Kunde muss im Shop bereits erkennen, dass Sie Experten sind auf Ihrem Gebiet und, dass Sie ihm nur Produkte anbieten, die tatsächlich gut und hilfreich für Ihn sind. 

Wenn Sie das Vertrauen der Kunden mit Ihrem Shop nicht gewinnen können, bringt die beste Vermarktungsstrategie nichts. Sie werden schnell merken, dass Sie Geld dafür ausgeben, dass Kunden auf Ihren Shop gehen, aber nicht kaufen. 

Schritt 2 – Die Reizbildung

Zu Beginn ist es nicht nur wichtig direkt potentielle Verkäufe zu erzielen, sondern vor allem Ihren Namen in der Zielgruppe bekannt zu machen. Finden Sie heraus wo Ihre Zielgruppe aktiv ist und bespielen Sie diese Kanäle. Für die meisten Zielgruppen ist hier Facebook (B2C), LinkedIn (B2B) oder YouTube (B2B & B2C)  besonders gut geeignet. Auf diesen Plattformen finden Sie so gut wie alle Altersgruppen, Geschlechter und Interessen, sowie die verschiedensten Berufsgruppen. Liefern Sie der Zielgruppe Mehrwert ohne direkt verkaufen zu wollen. Wenn Sie Schuhe verkaufen möchten, geben Sie Tipps zur Lederpflege. Wenn Sie Elektronik-Geräte verkaufen, Tipps zum Stromsparen für diese Geräte oder zur Wartung. 

Das Wichtigste in diesem Schritt ist, dass der potentielle Kunde eine Positive Erfahrung mit Ihrem Namen verbindet, auch wenn er momentan garnicht auf der Suche nach Ihrem Produkt ist. Hier ist es selbstverständlich sehr wichtig spezifisch auf die Zielgruppe einzugehen. Wenn Ihre Produkte für unterschiedliche Personen interessant sein können, sprechen Sie nicht alle Kunden mit dem selben Vorteil an. Jede Zielgruppe hat andere Schmerzpunkte und hier können Sie punkten indem Sie spezifische Probleme der Interessenten lösen. 

Schritt 3 – Die Reizbefriedigung

Wenn die Kunden jetzt merken, dass der Bedarf für Ihre Produkte besteht, werden Sie sich aktiv auf die Suche danach machen. Dies geschieht dann in erster Linie natürlich in den gängigen Suchmaschinen, aber auch auf Plattformen wie YouTube oder Amazon. Nun ist es wichtig, die Personen, die bereits aktiv auf der Suche sind, dazu zu bringen bei Ihnen zu bestellen und nicht bei der Konkurrenz. Sie zeigen also nun auf welche Alleinstellungsmerkmale Sie gegenüber Ihrer Konkurrenz mitbringen. Hier geht es oft nichtmehr um das Produkt selbst, sondern meistens um Zusatzleistungen. Besserer Support, Längere Garantie, Schnellere Lieferung, Bonusprodukte, etc. überzeugen die Interessenten bei Ihnen zu kaufen. 

Schritt 4 – Remarketing 

Auch wenn Sie alles richtig gemacht haben, werden Sie immer noch sehr viele Absprünge haben von Interessenten, die nicht gekauft haben. Das Ganze kann natürlich viele unterschiedliche Gründe haben. Entweder man hat nicht bestellt aus Zeitgründen, der Interessent wurde abgelenkt oder hat es schlicht und ergreifend vergessen. In der heutigen Zeit, wo 60% der Nutzer Mobil unterwegs sind, passiert sowas schnell. Man wird während des Bestellvorgangs angerufen oder bekommt eine Nachricht, man muss aus dem Bus aussteigen, das Essen wird geliefert oder im Fernsehen ist etwas witziges passiert. Die kleinste Kleinigkeit reicht aus um die Bestellung abzubrechen. 

Wenn Sie diese Nutzer jetzt nicht mehr ansprechen besteht eine sehr hohe Chance, dass sie verloren sind. Also gehen Sie wieder auf die sozialen Netzwerke, auf denen die Nutzer unterwegs sind und arbeiten Sie mit unterschiedlichen Remarketing-Anzeigen. Da wir nicht wissen, warum der Interessent abgesprungen ist, müssen wir hier wieder die verschiedenen Reize ansprechen. 

Bei einigen Personen reicht es bereits eine kurze Erinnerung anzuzeigen. Andere müssen nochmal an den Mehrwert Ihres Produktes erinnert werden und wieder andere kennen den Mehrwert, aber sind noch nicht voll überzeugt. Diesen Nutzern kann man beispielsweise mit unterschiedlichen Videos beweisen, dass der behauptete Mehrwert auch der Wahrheit entspricht; Kundeninterviews, Anwendungsbeispiele oder Bewertungen von Fachexperten finden hier erfahrungsgemäß sehr gut anklang. 

Selbstverständlich können Sie hier auch mit Klassikern wie Rabattcodes oder kostenlosen Zusatzprodukten arbeiten, wir würden das aber nur als allerletzten Schritt empfehlen. Solche Aktionen sind meist nur geeignet für Produkte, die häufig nachbestellt werden oder für die viel Zubehör vorhanden ist und der Kunde durch einen kostengünstigen Initialkauf trotzdem einen hohen Lifetime-Value für Sie hat. Produkte, die nur einmal bzw. selten benötigt werden, sollten nicht für geringere Preise verkauft werden. Sie mindern dadurch die wahrgenommene Qualität Ihres Produktes und reduzieren Ihren Gewinn noch weiter, nachdem Sie sowieso schon Geld ausgeben um die Werbung auszustrahlen.

Fazit:

Diese 4 Punkte sind essentiell und sollten in der jeder Vermarktungsstrategie für Onlineshops enthalten sein. Welche Plattformen Sie hier am besten bespielen ist komplett von Ihrer Zielgruppe abhängig. Selbstverständlich gilt für alle diese Schritte eine goldene Regel: Man kann sich nicht sicher sein, wenn man es nicht ausprobiert. Testen Sie unterschiedliche Texte und Bilder gegeneinander an, machen Sie kleine Änderungen an Ihrer Shop-Struktur und sehen Sie wie sich das Kaufverhalten verändert. Lassen Sie Kampagnen einzeln oder in Kombination laufen. Oft kann man eine perfekte Google Suchmaschinen-Kampagne aufgesetzt haben, die nicht zum Erfolg führt. Dann wird eine Facebook Kampagne aktiviert, der Firmenname wird bekannter und die Suchenden klicken auf einmal aktiver auf Ihre Anzeigen und kaufen die Produkte. 

Behalten Sie natürlich auch externe Faktoren im Auge. Ist Ihr Produkt abhängig vom Wetter oder der Jahreszeit? Gibt es eventuell politische Änderungen, die Ihre Zielgruppe betreffen und die Kaufentscheidung beeinflussen können? Wie verhält sich die Konkurrenz? Das sind alles Dinge, die eine Werbekampagne beeinflussen ohne auf einer einzigen Auswertung zu erscheinen. Wenn Sie diese Punkte gut durchdacht umsetzen und mit hochwertigen Texten, Bildern und Videos aufsetzen, steht Ihrem Erfolg nichts mehr im Weg. 

2019-05-07T15:07:59+00:00 9. Mrz 2019|Allgemein|0 Comments