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Wenn Leads nutzlos sind

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Nicht für jedes Unternehmen bietet es sich an, Leads zu generieren. Für den Verkauf mancher Produkte oder Dienstleistungen ist eine Leadgenerierung nicht nur wenig dienlich, sondern womöglich sogar hinderlich.

In den letzten Blogartikeln haben wir viel über Leadgenerierung gesprochen, wie diese am besten funktioniert und warum jeder Lead wertvoll ist. Das setzt voraus, dass Leads für Ihr Unternehmen sinnvoll sind. Die Frage ist jedoch, wann dies nicht der Fall ist und ob eine Leadgenerierung überhaupt in Ihr Vermarktungskonzept passt. 

Wann erhält man Leads?

Einen Lead, also eine Kontaktanfrage, erhalten Sie, wenn sich ein potenzieller Kunde in ein Kontaktformular einträgt. Das kann sowohl auf Ihrer Website als auch in einer Werbeanzeige sein – die Möglichkeiten sind hier nahezu endlos. Vor allem Gewinnspiele und Downloads für ein kostenloses E-Paper, sogenannte Lead Magnets, werden hierfür gerne genutzt.

Der Vorteil eines solchen Vorgehens besteht darin, dass es relativ leicht und kostengünstig  ist, Leads einer bestimmten Zielgruppe zu generieren. Die Personen, die sich in ein solches Formular eingetragen haben, können im Nachgang spielend leicht nochmals mit einer Werbeanzeige, einer E-Mail oder auf einem anderen Weg kontaktiert werden. 

Ein Problem einer solchen Leadgenerierung kann sein, dass Interessenten ungern ihre Daten angeben, wenn sie viel Wert auf Datenschutz legen oder Spam fürchten. Auch möglich ist, dass Personen falsche Informationen angeben, um die Inhalte lesen zu können. Das ist im Einzelfall abzuwägen.

Wann sind Leads sinnvoll

Leads bzw. die Leadgenerierung ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich etwas mit den Kontaktdaten anfangen können. Das ist zum Beispiel nur der Fall, wenn Sie an die gesammelten E-Mail Adressen einen Newsletter schicken möchten, wenn Sie Ihre Kundendatenbank auf- und ausbauen möchten oder – wenn man den Begriff noch etwas weiter fasst – wenn Sie bereits bestehenden Kunden mithilfe von Cross-Selling weitere Produkte vorschlagen möchten.

Es bietet sich beispielsweise auch an, ein Gewinnspiel zu starten, um potenzielle Kunden herauszufiltern. Denen, die das Produkt nicht gewonnen haben, kann es im Nachgang schmackhaft gemacht werden, beispielsweise mit einem Rabattcode. Denn es hat vielleicht einen Grund, warum die Personen das Produkt bis dato nicht gekauft, sich aber für das Gewinnspiel angemeldet haben.

Wann Leads nutzlos sind

Wenn Sie mit den Leads nichts anfangen können, brauchen Sie sie erst gar nicht zu sammeln. Das kostet nur unnötig Zeit und Geld. Wenn Sie also Güter und Dienstleistungen online anbieten oder verkaufen, die zeitlich begrenzt benötigt werden (Schlüsseldienst, Taxi), macht es keinen Sinn, einen Lead zu generieren.

Für solche Services ist es wichtig, genau dann angezeigt zu werden, wenn der Kunde das Bedürfnis nach der Dienstleistung hat. Das heißt: Er sucht nach einem Taxi, er findet ein Taxi, er ruft das Taxiunternehmen an und es holt ihn ab. Da die Suche meist über Google erfolgt, ist hierfür Google Ads Search das Zauberwort. Unnötig wäre es, erst einmal in einem Kontaktformular Name, E-Mail Adresse und Telefonnummer abzufragen. Denn bis das Taxiunternehmen diese Daten verarbeitet hat, hat der potenzielle Kunde schon den Zug verpasst oder sich ein anderes Taxi gerufen.

Überdenken Sie Ihre Vorgehensweise

Wenn auch Sie das Bedürfnis haben, mithilfe von Leads Ihren Umsatz anzukurbeln, sollten Sie vorher überlegen, ob das Sammeln von Leads für Ihr Unternehmen überhaupt profitabel ist. Denn wenn das Sammeln von Leads mehr Zeit und Geld kostet als es Ihnen nützt, ist es mit Sicherheit sinnvoller, eine andere Strategie zu fahren. 

Für manche Produkte und Dienstleistungen kann es sinnvoll sein, den Zwischenschritt Leadgenerierung zu überspringen, um Aufwand zu sparen. Außerdem kann es bessere Abschlussraten zur Folge haben, nicht zuletzt deshalb, weil das Unternehmen authentischer wirkt und somit die Kundenbindung gestärkt wird. Remarketing aufgrund von datenbasiertem Nutzerverhalten ist zusätzlich oft besser als neue Leads.

2019-05-07T15:06:41+00:00 8. Mrz 2019|Allgemein|0 Comments